
Das Projekt „TARGETED BIOMARKER DEVELOPMENT FOR AMYOTROPHIC LATERAL SCLEROSIS” wurde für den FTBO ausgewählt. Das Projekt entwickelt mechanismusbasierte Biomarker für ALS.
Über den FTBO
Die Groep Biomedische Wetenschappen (GBW) hat einen FTBO erstellt. Der Fond stellt jährlich einen Kredit zur Verfügung, um Kliniken und Grundlagenforscher zu unterstützen, damit sie die klinischen Anwendungen von Befunden aus der Grundlagenforschung weiter studieren können. Ein Beratungsausschuss unter der Leitung des Forschungskoordinators von der GBW hat die eingereichten Projekte beurteilt.
Ein Projekt wurde ausgewählt
Auf Anraten des Rates hat der Vorstand ein Projekt ausgewählt, das während drei Jahre ein Budget von 80.000 Euro, insgesamt also 240.000 Euro, zugesprochen bekommt:
„TARGETED BIOMARKER DEVELOPMENT FOR AMYOTROPHIC LATERAL SCLEROSIS”. Die Promotoren sind Professoren Sandrine Da Cruz, Koen Poesen, Philip Van Damme und Ludo Van Den Bosch.
Gezielte Biomarkerentwicklung für ALS
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine ernsthafte und schnell fortschreitende Krankheit, wobei die motorischen Nervenzellen langsam absterben. Trotz vielen Fortschritts in Forschung gibt es immer noch einen großen Mangel an guten Biomarkern. Das sind messbare Stäube, die angeben können, was gerade in dem Körper fehlschlägt.
Die Biomarker, die wir gegenwärtig benutzen, wie Neurofilamente, weisen schon an, dass Nervenzellen beschädigt sind, aber sie erzählen nicht, welche Prozesse in den Zellen fehlschlagen. Dadurch wird es schwieriger, Behandlungen zu entwickeln, die genau in einen Mechanismus eingreifen.

Die räumliche Transkriptomik von menschlichen Rückenmarksproben identifiziert alle zu erwartenden Zelltypen des zentralen Nervensystems auf der Grundlage von Genexpressionsprofilen von 266 Genen. Jeder Punkt repräsentiert eine einzelne Zelle. Die Proben umfassen sowohl gesunde Spender als auch Menschen mit ALS.
Was ist das Ziel dieses Projekts?

Das ist ein repräsentativer Querschnitt von dem menschlichen Rückenmark, der mit Xenium-räumlicher Transkriptomik analysiert wurde. Das nicht-dissoziative Protokoll erhaltet Gewebearchitektur und seltene Zellentypen, worunter Motorneuronen (siehe eingezoomter Einsatz). Die Färbungen wurden wiedergegeben, wie angewiesen.
Was wird entwickelt?
Das Projekt wird ein empfindliches Biomarkerpanel entwickeln, das mehrere wichtige Krankheitsmechanismen kartiert. Dabei geht es unter anderem um Probleme bei dem Transport innerhalb Nervenzellen, Störungen in dem Wegräumen und Verarbeitung von Eiweißen (Proteostase), Entzündungsprozessen in dem Nervensystem und Problemen in unterstützenden Zellen, wie Oligodendrocyten. Dieses Biomarkerpanel kann zu einer schnelleren und präzisen Diagnose von ALS beitragen. Außerdem kann es helfen, Patienten in besser erkennbare Untergruppen zu unterteilen, und nach zu folgen, ob eine Behandlung tatsächlich Effekt hat.
Wer arbeitet daran?
Indem die kombinierte Expertise innerhalb des LEUCALS-Konsortiums zu benutzen, variierend von klinischer Neurologie, Neurobiologie und klinischer Biomarkerentwicklung, bringt dieses Projekt die komplementäre Kenntnis von Professoren Sandrine Da Cruz, Koen Poesen, Philip Van Damme und Ludo Van Den Bosch zusammen.
Diese integrierte Arbeitsweise erstellt eine einmalige Opportunität, mechanistische Ansichten zu klinischen anwendbaren Tools zielgerichtet zu übersetzen, und die Entwicklung der Präzisionsmedizin für ALS auf diese Weise zu beschleunigen.
Übersetzung: Siebren Poets
Quelle: website KU Leuven – Groep Biomedische Wetenschappen
